<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Name - ANIMA MERA</title>
	<atom:link href="https://animamera.com/category/name/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://animamera.com</link>
	<description>Die Ewige Bestimmung aller lebenden Geschöpfe</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Jul 2020 09:01:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-CH</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>
	<item>
		<title>Mehr als Schall und Rauch</title>
		<link>https://animamera.com/mehr-als-schall-und-rauch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mehr-als-schall-und-rauch</link>
					<comments>https://animamera.com/mehr-als-schall-und-rauch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 17:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
		<category><![CDATA[Urquelle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://animamera.com/?p=173</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gemäss dem Zeugnis des Tanach bzw. der Bibel hat der Ewige Schöpfer einen Namen, um genau zu sein: einen einzigen. Er ist nicht bloss eine Bezeichnungen unter vielen und daher mehr als Schall und Rauch. Diese Metapher hat Goethe im Faust I bekannt gemacht, als Antwort auf die berühmte Gretchenfrage. Dort befragt Margarete ihren Geliebten [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://animamera.com/mehr-als-schall-und-rauch/">Mehr als Schall und Rauch</a> first appeared on <a href="https://animamera.com">ANIMA MERA</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemäss dem Zeugnis des Tanach bzw. der Bibel hat der Ewige Schöpfer einen Namen, um genau zu sein: einen einzigen. Er ist nicht bloss eine Bezeichnungen unter vielen und daher mehr als Schall und Rauch. Diese Metapher hat <em>Goethe</em> im Faust I bekannt gemacht, als Antwort auf die berühmte Gretchenfrage. Dort befragt Margarete ihren Geliebten Dr. Heinrich Faust nach seinem Glauben an Gott, worauf er sich windet und ihr zur Antwort gibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ich habe keinen Namen dafür! Gefühl ist alles; / Name ist Schall und Rauch, umnebelnd Himmelsglut.</p></blockquote>



<p>Damit wollte er wohl sagen, dass jeder Versuch, das Höchste Wesen mit einem einzigen unverwechselbaren Namen zu versehen, willkürlich und zufällig ist und darum wie Schall und Rauch vergeht. Im Gegensatz dazu findet, wer aufmerksam die Bibel liest, unter allen anderen Bezeichnungen für den Ewigen einen Namen, der heraussticht: <span class="has-inline-color has-very-dark-gray-color"><em>Jahwe</em></span>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Tetragrammaton JHWH</strong></h3>



<p>Die vier Buchstaben <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">JHWH</span>, das sogenannte Tetragrammaton, gilt gemäss der jüdischen Tradition als direkt vom Höchsten offenbart, heilig und darf nicht ausgesprochen werden, um einen wie auch immer gedachten Missbrauch zu vermeiden. Es entstammt der hebräischen Konsonantenschrift und wird entweder als Jahwe oder Jehova ausgesprochen. Wörtlich übersetzt, bedeutet <em>jhwh</em>: <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Er, der ist, der da ist</span>. – Dies in Kürze der Stand der akademischen Theologie wie auch vieler Bibelkommentare.</p>



<p>Nicht schlecht gestaunt habe ich über das Verdikt <em>Shmuel Ashers</em>, die ganze Diskussion um das Tetragrammaton sei ein blosses Ablenkungsmanöver, um den eigentlichen Namen und dessen Kraft zu verbergen. Als ich mich fragte, wo in der Bibel der Ewige seinen Namen offenbart, kam mir sogleich <strong>Exodus 3,14</strong> in den Sinn, wo Mose Gottes Boten im brennenden Dornbusch sieht und von ihm einen Auftrag erhält. Daraufhin will er wissen, in wessen Namen er auftreten soll. Im Hebräischen erscheint dort jedoch nicht das Tetragrammaton <em>jhwh</em>, sondern <strong><em>’hjh</em></strong>– die vier Buchstaben Alef, He, Jod und He.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>’HJH ist der ursprüngliche Name des Ewigen</strong></h3>



<p>Nun, statt <em>jhw </em>heisst er dort<em> <strong>’hjh</strong></em> – korrekt transkribiert als <strong><em>’æhjæ</em></strong>. Das Zeichen <em>’</em> steht für den Buchstaben Alef, ausgesprochen wird das <em>æ</em> wie das ä in Äpfel, und betont wird der Name am Schluss. Der Einfachheit halber verwende ich folgende Schreibweise: <strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Aehjae</span></strong></p>



<p>Aber das ist ja sehr zum Verwechseln ähnlich, ebenfalls vier Buchstaben, drei davon genau gleich, bloss in einer anderen Reihenfolge! Das riecht doch eher nach spitzfindigem Gelehrtengezänk. Ist es aber nicht, wenn wir uns die Stelle in Ex 3,12-14 genauer anschauen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>11 Mose aber sagte zu Gott<span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">es Boten</span>: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen könnte? 12 Da sprach er: <strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Aehjae</span></strong> (Ich werde) <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">wird</span> mit dir sein, und dies sei dir das Zeichen, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr an diesem Berg <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">(Horeb)</span> Gott dienen.13 Mose aber sagte zu Gott<span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">es Boten</span>: Wenn ich zu den Israeliten komme und ihnen sage: Der Gott eurer Vorfahren hat mich zu euch gesandt, und sie sagen zu mir: Was ist sein Name?, was soll ich ihnen dann sagen? 14 Da sprach Gottes Bote zu Mose: <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color"><strong>Aehjae</strong> nämlich, <strong>Aehjae</strong></span> (Ich werde sein, der ich sein werde.) Und er sprach: So sollst du zu den Israeliten sprechen: <strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Aehjae</span></strong> (Ich-werde-sein) hat mich zu euch gesandt</p><cite>Übersetzung ZuB, <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">rot</span> von mir ergänzt</cite></blockquote>



<p>Zunächst müssen wir genau hinschauen, wer zu wem spricht, nämlich ein Bote Gottes, und nicht Gott selbst. In Ex 3,2 ist von einem Engel, einem Boten Gottes die Rede, der Mose im Dornbusch erscheint. Auch sonst gibt es übrigens nie eine direkt sichtbare Begegnung zwischen dem Ewigen und irgendeinem Menschen, immer nur vermittelt. Dieser Bote eröffnet Mose bereits in V. 12, dass Aehjae mit ihm sein werde. Er kapiert es aber nicht, worauf der Bote in V. 14 nachdoppelt. Und um jegliches Missverständnis auszuräumen, legt er gleich nochmals nach und benutzt klar den Eigennamen Aehjae.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong> «Ich bin ewig da»</strong> heisst mehr als Schall und Rauch</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>«Was ist sein Name?, was soll ich ihnen dann sagen? 14 Da sprach Gottes Bote zu Mose: <strong>Aehjae nämlich, Aehjae</strong></em><strong>.»</strong> </p><cite>Ex 3,13f</cite></blockquote>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה</h2>



<p>Wörtlich lassen sich die drei zentralen Wörter <em>Aehjae ashaer Aehjae</em> übersetzten mit: <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Aehjae, von dem gilt, dass er Aehjae (genannt) ist.</span> Wie alle hebräischen Eigennamen hat auch der Name des Ewigen eine Bedeutung, und zwar eine ganz <strong>persönliche</strong>. Er heisst wörtlich:</p>



<p><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">«<strong>Ich</strong> existiere ewig, bin je und je derselbe und werde immer da sein.»</span></p>



<p>Das ist definitiv mehr als Schall und Rauch. Das ist der feine aber ganz und gar nicht kleine Unterschied zum <strong>unpersönlichen</strong> Jahwe-Namen, der soviel bedeutet wie:</p>



<p>«<strong>Er</strong>, der da ist.»</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das andere Wesen namens Jahwe</h4>



<p>Er, der da ist &#8211; nicht aus sich selbst heraus, sondern zuallererst von Gottes Gnaden, im Auftrag dessen, der die Quelle ist von allem, was existiert. Jahwe ist, so gesehen, ein anderes wenn auch höchst wichtiges Wesen im Feld der Schöpfung. Er kommt später ins Spiel als <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">zweite Stimme</span>, am <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">zweiten Berg, dem Sinai</span>, um Mose das <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">zweite Gesetz</span> zu übergeben, uns bekannt als die 10 Gebote. Hier, am Berg <em><strong>Horeb</strong></em>, hat der Ewige Schöpfer Mose seinen Namen bekanntgemacht und mit ihm das <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">erste Gesetz</span>, die <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Ewige Bestimmung</span>, bekräftigt.</p>



<p>Die Offenbarung in Ex 3,14 ist also keine metaphysische Interpretation des Jahwe-Namens, keine Jenseitsspekulation, wie es die meisten Übersetzungen und Kommentare suggerieren, sondern ganz klar ein <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Eigenname</span>. Er ist von den Redaktoren über die Jahre an den meisten Stellen mit Jahwe ersetzt worden. Dieser Befund überrascht sicher viele, ist aber in der jüdischen Tradition bekannt, bis zurück zum grossen Gelehrten Moses <em>Maimonides</em> (12. Jh.).</p>



<p class="has-text-align-center"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">==></span></strong> wer sich weiter vertiefen will, studiere:</p>



<p class="has-text-align-center"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schmuel Asher, The Asher Codex, 2013</span></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Jesus predigte den Namen Aehjaes</strong></h3>



<p>Heute, da ich dies schreibe, ist <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Gründonnerstag</span>. Er erinnert daran, wie Jesus mit seinen Jüngern vor seiner Hinrichtung am Kreuz zum letzten Mal beim Abendessen zusammen war. Angeklagt wurde er unter anderem wegen <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Blasphemie</span>, Gotteslästerung.</p>



<p>Jesus hat den Menschen seiner Zeit gelehrt, wie sie zum Ewigen beten und als Ebenbild seines Charakters nach seinen Weisungen leben können. Entscheidend dafür ist, dass jeder Suchende erstens weiss, mit welchem Namen er den Höchsten anrufen soll, und zweitens was das erste Gesetz, die Ewige Bestimmung beinhaltet: nämlich kein Lebewesen mutwillig zu töten. Dies hat den damaligen religiösen Eliten ganz und gar nicht gefallen, weil sie so <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">ihres Herrschaftswissens beraubt</span> und in ihrem heidnischen, <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">blasphemischen Opferkult blossgestellt </span>wurden. Wie so oft <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">projizierten</span> auch sie, die Pharisäer und Schriftgelehrten, ihre eigenen Schattenseiten auf den, der sie aufgedeckt hat. Mehr dazu an einem anderen Ort.</p>



<p>Zum Abschluss eine <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Warnung</span> und eine <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Anregung</span>: Zum einen möchte ich dir nahelegen, den Namen Aehjae nur dann auszusprechen, wenn du die vorherigen Posts zur Ewigen Bestimmung gelesen hast und dein Leben danach führst. Ich bin überzeugt, der Ewige will nicht, dass wir seinen Namen im Munde führen, wenn Blut über unsere Lippen kommt.</p>



<p>Zum andern möchte ich dich in der Nachfolge von Jesus ermutigen, den Namen Aehjae zu meditieren, im Gebet zu bewegen. Indem du den erhabenen Namen bewusst aussprichst, öffnet sich dir das Geheimnis, eins zu werden mit dem Ewigen Schöpfer: </p>



<p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Aehjae – Ich bin für immer da, ich existiere ewig.</span></strong> </p>



<p>Spätestens mit dieser mystischen Erfahrung kannst du bestätigen, dass der Name des Höchsten mehr ist als Schall und Rauch.</p><p>The post <a href="https://animamera.com/mehr-als-schall-und-rauch/">Mehr als Schall und Rauch</a> first appeared on <a href="https://animamera.com">ANIMA MERA</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://animamera.com/mehr-als-schall-und-rauch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
