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	<title>Willensfreiheit - ANIMA MERA</title>
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	<description>Die Ewige Bestimmung aller lebenden Geschöpfe</description>
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		<title>Aufbruch zur Quelle des Lebens</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 13:26:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit grosser Freude darf ich mein neues Buch vorstellen, das sich der Ehrfurcht vor dem Leben verschrieben hat. Es trägt den Titel Aufbruch zur Quelle des Lebens. Von der Sehnsucht nach dem Ursprung und ist ab sofort im Handel erhältlich. Hier eine Vorschau mit dem Titelbild sowie dem Klappentext: ==&#62; Ich bestelle direkt beim Noel-Verlag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit grosser Freude darf ich mein neues Buch vorstellen, das sich der Ehrfurcht vor dem Leben verschrieben hat. Es trägt den Titel <a href="https://www.noel-verlag.de/b%C3%BCcher/becker-stefan-p/aufbruch-zur-quelle-des-lebens/" target="_blank" rel="noopener"><em>Aufbruch zur Quelle des Lebens. Von der Sehnsucht nach dem Ursprung</em></a> und ist ab sofort im Handel erhältlich. Hier eine Vorschau mit dem Titelbild sowie dem Klappentext:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">==&gt;</span> <a href="https://www.noel-verlag.de/b%C3%BCcher/becker-stefan-p/aufbruch-zur-quelle-des-lebens/" target="_blank" rel="noopener">Ich bestelle direkt beim Noel-Verlag</a></strong> (aus der Schweiz: Porto € 7.50)</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">==&gt;</span></strong> <a href="https://amzn.to/3i19ay3" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ich bestelle das ebook (kindle)</strong></a></p>
<p class="has-text-align-center">***</p>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="739" height="1024" src="https://animamera.com/wp-content/uploads/2022/10/Aufbruch_Buchcover-1-739x1024.jpg" alt="Titelbild" class="wp-image-349" style="width:529px;height:734px" srcset="https://animamera.com/wp-content/uploads/2022/10/Aufbruch_Buchcover-1-739x1024.jpg 739w, https://animamera.com/wp-content/uploads/2022/10/Aufbruch_Buchcover-1-217x300.jpg 217w, https://animamera.com/wp-content/uploads/2022/10/Aufbruch_Buchcover-1-768x1064.jpg 768w, https://animamera.com/wp-content/uploads/2022/10/Aufbruch_Buchcover-1.jpg 1074w" sizes="(max-width: 739px) 100vw, 739px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lej da Vadret im Engadin</figcaption></figure></div>


<p class="has-text-align-center">***</p>



<p><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">==> </mark></strong>Für einen leichteren Einstieg verweise ich auf meinen Blog-Artikel: <strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://animamera.com/tipps-fuer-besseres-lesen/" target="_blank" rel="noopener" title="">Tipps für besseres Lesen</a></mark></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit der Goldenen Regel ins Goldene Zeitalter:</h4>



<h4 class="wp-block-heading">die Ehrfurcht vor dem Leben neu begründet und umfassend entfaltet.</h4>



<p>Wie schmeckt das ursprüngliche, wahrhaftige Leben? Wie leben wir Spiritualität im Alltag, jenseits von religiösem Korsett und esoterischer Beliebigkeit? Der vorliegende Leitfaden wendet sich an jene, die sich entschlossen und vorbehaltlos auf den Weg machen wollen, um den Ursprung ihrer eigenen Lebendigkeit zu finden. Sie haben genug vom unausgegorenen Halbwissen zahlreicher selbsternannter Gurus. Statt blumigen Wortsalats suchen sie eine klare, fundierte, in sich schlüssige Botschaft, die gleichwohl einem literarischen Anspruch genügt und bei aller Schärfe weit davon entfernt ist, sie ans Gängelband zu nehmen. Intuitiv spüren sie, dass die Wahrheitsfrage, verglichen mit sattsam Bekanntem, einfacher, pointierter und umfassender zu beantworten sein müsste, allen zugänglich und heilsam für Leib und Seele.</p>



<p>Dieser spirituelle Reiseführer lädt den Leser ein, von alten Denk- und Lebensgewohnheiten aufzubrechen und mitzukommen auf eine persönlich gefärbte Expedition. Dabei führt der Weg zurück zum lange verschollenen und gut versteckten althebräischen Verständnis der biblischen Mitte: zur <em>ewigen Bestimmung</em>.</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>In einem fort einatmend und ausatmend umarmst du das Leben.</p>
<cite>S. P. Becker</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Öffne die Fenster deiner Seele weit und atme die frische Luft eines freien Menschen!</p>
<cite>Essener Evangelium</cite></blockquote>



<p class="has-text-align-center"><strong>==&gt; <a href="https://www.noel-verlag.de/b%C3%BCcher/becker-stefan-p/aufbruch-zur-quelle-des-lebens/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ich bestelle direkt beim Noel-Verlag</a></strong></p>



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		<title>&#171;Erkenne dich selbst!&#187; &#8211; Gesamtbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 12:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ewige Bestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit diesem Post möchte ich ein Gesamtbild der Ewigen Bestimmung zeichnen, sowohl rückblickend wie vor allem auch vorausschauend, um einen Bezugsrahmen für die einzelnen Skizzen zu liefern. Wer sich gründlich vertiefen will, um sich ein begründetes Urteil zu bilden, dem empfehle ich mein im Herbst 2022 erschienenes Buch Aufbruch zur Quelle des Lebens. Von der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Post möchte ich ein <span class="has-inline-color has-very-dark-gray-color">Gesamtbild der </span><a href="https://animamera.com/die-ewige-bestimmung-des-schopfers/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ewigen Bestimmung</a> zeichnen, sowohl rückblickend wie vor allem auch vorausschauend, um einen Bezugsrahmen für die einzelnen Skizzen zu liefern. Wer sich gründlich vertiefen will, um sich ein begründetes Urteil zu bilden, dem empfehle ich mein im Herbst 2022 erschienenes Buch <mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://animamera.com/aufbruch-zur-quelle-des-lebens/" target="_blank" rel="noopener" title="Aufbruch zur Quelle des Lebens. Von der Sehnsucht nach dem Ursprung.">Aufbruch zur Quelle des Lebens. Von der Sehnsucht nach dem Ursprung.</a></mark></p>



<p>Den fruchtbarsten Weg, um dem Gesamtbild auf die Spur zu kommen, empfiehlt meines Erachtens die Weisheit aus der Antike: <strong>«Γνῶθι σεαυτόν – Erkenne dich selbst!»</strong></p>



<p>Diese Aufforderung stand bekanntlich am Eingang zum Orakel von Delphi. <em>Sokrates</em> hat sie weiter entfaltet, weil er in ihr den Schlüssel für alle Wahrheitssuche und Lebensgestaltung sah:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Mein Bester, vergiss nicht, <strong>dich selbst zu erkennen</strong>, und mache nicht den Fehler, den die meisten Menschen machen! Denn die meisten sind darauf aus, vor den Türen anderer zu kehren und kommen nicht dazu, vor ihrer eigenen zu kehren.</p>
<cite>Sokrates, in: Xenophon, Memorabilien, III, 7, 9</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Erkenne dich selbst durch Gewahrsein</h3>



<p>Ebenso nehme ich diese Aufforderung &#171;Erkenne dich selbst!&#187; als Richtschnur, um dem Kern meiner Webseite ANIMAMERA näher zu kommen: <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">der Ewigen Bestimmung der ursprünglichen, wahren und unverfälschten Seele.</span> So gesehen, geht es nämlich ums Ganze, da jede Erkenntnis über persönliches Wahrnehmen, sprachlichen Austausch und sorgfältiges Nachdenken zustande kommt, mit einem Wort: durch <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Gewahrsein</span>. Davon ist das Schicksal und die Freiheit aller Lebewesen abhängig.</p>



<p>Wenn es nun um Wahrheit insgesamt geht, kann ich mich demnach als individuelles Wesen nicht aus dem Spiel nehmen; vielmehr bin ich mir selbst die erste Frage. Modern gesprochen ist dies die <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Frage nach der Identität</span>. Und sie wird zur grössten Frage, wenn ich ahne, dass ein viel grösseres DU mein Ich erst ins Dasein ruft.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gesamtbild der Ewigen Bestimmung</strong></h3>



<p>Nicht nur die Wissenschaft bedient sich der Grundlagenforschung, um ein Gesamtbild zu zeichnen. Generell bezieht sich jeder auf irgendwelche Grundannahmen, häufiger unbewusst als bewusst, sei es als Vorurteil, Neigung, oder Vorliebe, sei es als Weltanschauung, Paradigma oder Glaube. Wir wachsen ja in der Regel in einem für die Mehrheit <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">plausiblen Bezugsrahmen</span> auf und können uns eine Alternative zunächst gar nicht vorstellen. So elementar nun dieser Bezugsrahmen für jedes Denken und Handeln ist, so schwierig ist es aber, ihn bewusst zu erkennen, geschweige denn zu hinterfragen.</p>



<p>Wie wichtig ein kritischer Blick auf das persönliche Gesamtbild ist, zeigen mir immer wieder Glaubenssätze, die eine echte und lebendige Entfaltung ersticken: «Ich muss perfekt sein», «Im Leben wird dir nichts geschenkt», «Ich bin halt so», «Alle Menschen sind gleich», «Wo Licht ist, ist auch Schatten», «Es gibt keine Wahrheit, nur Wahrheiten» usw. Wer bei sich selbst nur einen einzigen <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">falschen Glaubenssatz</span> entlarvt und überwunden hat, weiss, mit welchen Widerständen und Kämpfen dies verbunden ist. Das ist der Preis für das &#171;Erkenne dich selbst!&#187;.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bisheriges Glaubensgebäude in Frage stellen</h4>



<p>Nun mute ich dir nicht allein dies zu, sondern womöglich auch, deinen gesamten Bezugsrahmen, dein <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">gesamtes Glaubensgebäude zu hinterfragen</span>. Je grösser und kompakter es ist, desto mehr musst du dich anstrengen und womöglich nach Hilfe umschauen, damit du es umbauen kannst. Vollends bedrohlich wird es aber, wenn du nur schon zu ahnen beginnst, dass das Fundament nicht mehr tragen könnte. Dann stehst du buchstäblich vor einem Trümmerhaufen. Kein Wunder, wer dann in einem solchen Fall nicht genauer hinschauen will oder kann.</p>



<p>Was das bedeutet, ist mir sehr wohl bewusst, weil ich selbst diese radikale Erfahrung gemacht habe und mir von Grund auf einen neuen Bezugsrahmen suchen musste. Es tut weh, gewiss, und überlässt einen für längere Zeit einem prekären Lebensgefühl. Ich kann aber auch bestätigen, dass sich der mühsame Weg lohnt. Sich selbst zu erkennen, führt in die Freiheit.</p>



<p>Vielleicht ist es heutzutage etwas leichter, weil gerade alle Selbstverständlichkeiten einer sogenannt freien demokratischen Grundordnung auseinanderbrechen. Der aktuelle Maskenball im Rahmen der global ausgerufenen Pandemie macht zum Glück sichtbar, dass sich nicht alle einen Maulkorb verpassen lassen, sondern Wege suchen, die wirklich dem Leben dienen. So lade ich dich ein, folgende Erzählung auf dich wirken zu lassen, auch wenn sie deiner eigenen zuwiderläuft; sie könnte womöglich Wahres enthalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Richtschnur des freien Willens</strong></h3>



<p>Im Post über <a rel="noreferrer noopener" href="https://animamera.com/die-lebendige-seele-und-ihre-ewige-bestimmung/" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">die lebendige Seele</span></a> habe ich bereits auf die ursprüngliche Schöpfungsordnung hingewiesen, dass Menschen wie Tiere beseelt sind und darum den Lebenswillen jedes einzelnen Wesens achten sollen. <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Die Seele verstehe ich dabei als Träger von Bewusstsein und Lebenswillen.</span> Als geschaffene Mikroseelen sind sie Teil der Makroseele des Ewigen Schöpfers und tragen insofern seinen lebensschaffenden Charakter.</p>



<p>Der Lebenswille eines einzelnen Wesens ist die Kehrseite des ewigen Schöpferwillens, weshalb er von jedem anderen Wesen respektiert werden möchte. Andernfalls wäre dies ein Angriff auf die Höchste Persönlichkeit des Schöpfers selbst. Diesen wechselseitigen Respekt erfülle ich aber nur dann, wenn mein Lebenswille denjenigen eines andern nicht in Frage stellt und <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">ich freiwillig darauf verzichte, auf Kosten eines anderen Wesens zu leben.</span></p>



<h4 class="wp-block-heading">Erkenne dich selbst im freien Lebenswillen</h4>



<p>Der Lebenswille von uns Menschen setzt also den freien Willen bereits voraus, mithin die Möglichkeit, zwischen Leben und Tod, Gut und Böse zu unterscheiden. Diese Fähigkeit zeichnet ein <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">moralisches Wesen mit Bewusstsein</span> aus, das nicht einem blossen Programm folgt, sondern das verantwortlich ist für seine Entscheidungen.</p>



<p>Wie es sich mit dem offensichtlichen Unterschied zwischen den beseelten Wesen Tier und Mensch verhält, unter dem Aspekt des Fressens und Gefressen-Werdens, muss ich an einem anderen Ort erläutern. Der <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">erste Schöpfungsbericht </span>in 1. Mose 1 entfaltet auf alle Fälle gleich zu Beginn die Richtschnur des freien Willens, um die Grundlage für alle weiteren Fragen unmissverständlich zu klären. Wir lesen in 1. Mose 1,3f:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>3 Der Ewige sprach: <strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Licht</span></strong> soll da sein! Und Licht kam ins Dasein. 4 Der Ewige sah, dass das Licht vollkommen war. Und der Ewige <strong>unterschied zwischen Licht und Finsternis.</strong></p>
<cite>Übersetzung gemäss Asher Torah</cite></blockquote>



<h4 class="wp-block-heading">Die Trennung von Gut und Böse</h4>



<p>Als allererstes erschuf der Ewige das, was in sich lichtvoll und gut ist, frei von allen Störungen: ein vielstimmiges harmonisches Ja. Wo dieses Licht ist, gibt es keinen Schatten. In einem zweiten Schritt etabliert der Ewige in seiner Schöpfung die Richtschnur des freien Willens, indem er im Sinne einer <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Wahlmöglichkeit zwischen Licht und Finsternis, Gut und Böse</span> unterscheidet. Jedes nachfolgend erschaffene Wesen bekommt so die begrenzte Möglichkeit, statt im Licht zu bleiben, es zu verdunkeln und dem Bösen Raum zu geben.</p>



<p>Er trennte mit anderen Worten den Bereich des Lebens vom Bereich des Todes. Ein bewusstes Wesen kann also nur dann unter den Einflussbereich des Bösen kommen, wenn es sich in einem Akt der Verneinung gegen das Erschaffen und für das Zerstören entscheidet, indem es sich so selbst vom Lebenslicht, das vom Ewigen kommt, entfernt und bei starrsinniger Wiederholung abtrennt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Rebellen mit Gotteskomplex</strong></h3>



<p><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Ursprünglich sind alle mit Bewusstsein und Willen begabte Geschöpfe ewige Lichtwesen</mark>. Als solche bewegen sie sich frei im Lebensraum des Schöpfungslichtes und sind verbunden mit dessen Quelle, dem Obersten Schöpfer. Alle haben sie dieselbe Fähigkeit zur freien Antwort auf das Geschenk des Lebens, zum relativen Ja oder Nein. Darin liegt die Quintessenz des &#171;Erkenne dich selbst!&#187;.</p>



<p>Nun gibt es Wesen, die gegen den Höchsten Schöpfer rebellierten, weil sie als ihre eigenen Herren autonom sein wollten. Sie suchten sich ein Territorium, in dem sie ihre eigenen Spielregeln definieren konnten. Umgesetzt haben sie dies auf unserer Welt, im Schöpfungsraum von Energie und Materie, den sie nach ihren eigenen Vorstellungen neu formatierten. Motiv dieser Machtübernahme war es, <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">sein zu wollen wie Gott</span>, um mittels Anmassung, Täuschung und Angst über andere Lebewesen zu herrschen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Banalität des Bösen</h4>



<p>Da aber diese Rebellen keine lebendigen Seelen erschaffen, sondern nur manipulieren und zerstören konnten, um sich allmächtig und gottgleich zu fühlen, blieb ihnen nichts anderes übrig, als gegen die Ewige Bestimmung zu verstossen. Sie zerstörten wiederholt und wider besseres Wissen und Gewissen den Lebenswillen anderer Wesen. Sie versuchten, sich des unendlich kreativen Lichtes zu bemächtigen. Darin wurzelt letztlich die Banalität des Bösen.</p>



<p>So kamen auch wir Menschen, in Gestalt von ewigen Lichtwesen, ins Kreuzfeuer dieser Rebellen. Sie versuchten, uns mit allen Mitteln der Täuschung in ihr pervertiertes und korrumpiertes Schöpfungsspiel zu locken, mit dem notorischen Versprechen: «Ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist!» (1. Mose 3,5). Da sie sich aber an die Richtschnur des freien Willens halten mussten, <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">suchten sie unsere Zustimmung zum Abfall von der Ewigen Bestimmung</span>. Sie konnten sich so als unsere vermeintlich rechtmässigen Herren aufspielen; ihr <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Gotteskomplex</span> begann sich zu manifestieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Fall vom Licht ins Dunkel</h4>



<p>Dieses Verhängnis erzählt die <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Geschichte vom Sündenfall</span> in 1. Mose 3, mit gravierenden Konsequenzen: Nachdem <em>Adam</em> und <em>Eva</em>, sinnbildlich für die gesamte Menschheit, auf die arglistig vorgebrachte, falsche Erzählung der Rebellen in Gestalt der Schlange hereingefallen waren, brachen sie ebenfalls die Ewige Bestimmung; sie verletzten selbst die Ewige Bestimmung, indem sie die Würde und den Lebenswillen anderer Wesen antasteten.</p>



<p>Daraufhin merkten sie plötzlich, dass sie nackt waren, dass sie als Lichtwesen in die Finsternis gefallen sind und so nicht mehr vor dem Licht des Ewigen bestehen konnten. Aus diesem Grund <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">bedeckte <em>Jahwe</em> ihren Lichtkörper mit Haut (Fell).</span> Adam und Eva wurden, gefangen im Körper, aus dem Paradies vertrieben und vom direkten Umgang mit dem Höchsten Schöpfer ausgeschlossen.</p>



<p>Wichtig ist dabei zu verstehen, dass kein Mensch die Schuld auf einen anderen schieben kann, auch nicht auf irgendeinen Teufel. Das ist der unangenehme Teil der Botschaft, das grösste Hindernis zum &#171;Erkenne dich selbst!&#187;: <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Jeder ist selbst für seinen Rauswurf aus dem Paradies verantwortlich. </span>&#8211; Woher nehme ich all diese Informationen? Neben den <strong>biblischen</strong> Quellen folge ich u.a. dem <strong>Buch Henoch</strong>, dem babylonischen Schöpfungsmythus <strong>Enuma Elish</strong> sowie den <strong>Nag-Hammadi</strong>-Schriften. Darüber hinaus sind viele Elemente in den Erzählungen anderer Kulturen zu finden, allen voran in den <strong>vedischen</strong> Schriften.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Parasiten auf der Suche nach freiwilligen Wirten</strong></h3>



<p>Durch den Aufstand gegen die Quelle des Lebens haben sich diese Rebellen selbst von der Verbindung mit der höchsten Lichtquelle abgeschnitten und so auf die <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Zeitschiene des Todes</span> katapultiert. Damit haben sie das Ende ihres vormals ewigen Lichtkörpers besiegelt. Offenbar haben sie die Gelegenheit zur Reue und Umkehr trotzig in den Wind geschlagen, im Gegensatz beispielsweise zu <em>Henoch, Noah, Abraham</em> oder <em>Mose</em>. Diese gelten als <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">aufrechte Menschen</span>, da sie die Ewigen Bestimmung erneut anerkannten und wieder nach ihr lebten. Ihre Verbindung zum Ewigen Schöpfer ist darum nie abgebrochen.</p>



<p>Die einzige vorläufige Lösung sahen die Rebellen nun darin, mit dem Ewigen Schöpfer verbundene Seelen freiwillig unter ihren Einflussbereich zu bringen, um dann ihr Seelenlicht anzapfen zu können. Nur so konnten und können sie ihre Auflösung ins Nichts etwas weiter hinausschieben. Das einzige, was sie dabei berücksichtigen müssen, ist die Grundregel des freien Willens. Deshalb besteht ihr Ziel darin, möglichst viele Seelen in ihrem korrumpierten und pervertierten Schöpfungsspiel gefangen zu halten. </p>



<p>Mit immer wieder neuen <span class="has-inline-color has-very-dark-gray-color">trügerischen</span> Erzählungen, sogenannten <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Kontroll-Narrativen</span>, verführen sie Menschen dazu, konstant gegen die Ewige Bestimmung zu leben. Nach dem Tod locken sie ihre Seelen wieder zurück ins Menschheitsdrama. Dies ist der unsägliche <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Kreislauf der Wiedergeburt</span>; er beschreibt das Werk von skrupellosen Parasiten auf der Suche nach freiwilligen Wirten, nach Menschen, die sich dazu verführen lassen, die Ewige Bestimmung zu verletzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umkehr zur Quelle des Lebens</strong></h3>



<p>Der <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Weg nach Hause</span> aus diesem Gefängnis besteht nun darin, dass wir als Menschen die Ewige Bestimmung, den immerwährenden Auftrag neu kennenlernen, leben und an andere weitergeben. So kann auch die gesamte gefallene Schöpfung wieder heil werden. Der Kern von allen oben genannten Schriften und Überlieferungen lässt sich darum in folgender Doppelbotschaft zusammenfassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Charakter von </span><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://animamera.com/mehr-als-schall-und-rauch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aehjae</a></span><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">, des Obersten Schöpfers, besteht darin, Leben zu erschaffen</span> und zu erhalten, nicht zu zerstören. Er ändert sich nie (vgl. Maleachi 3,6).</li>



<li>Wir Menschen sind dazu aufgerufen, zum Höchsten Schöpfer <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">umzukehren</span>, indem wir seiner Weisung (hebräisch = <em>Torah</em>) folgen, nämlich der Ewigen Bestimmung: <span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">den Lebenswillen eines jeden beseelten Wesens zu achten.</span></li>
</ul>



<p>Zum Schluss dieses das Gesamtbild abschreitenden Weges bin ich also selbst wieder gefragt, stehe ich gewissermassen vor der eigenen Türe. Vor dieser wischen heisst zu fragen: Wer bin ich wirklich ? Es heisst, sich nicht mehr mit zufälligen Konstrukten zu identifizieren, weder mit materiellen Gütern wie Gold, Haus oder Technologie, noch mit Glaubensgebäuden im Umkreis von Geld, Zeitgeist oder Religion. </p>



<p><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">&#171;Erkennen dich selbst!&#187; hiesse also in unserem Zusammenhang, vor der eigenen Türe zu wischen, einzugestehen, dass ich den Immerwährenden Auftrag, die Ewige Bestimmung verraten habe. Es hiesse, umzukehren zur Quelle allen Lebens.</mark></p>



<p>Lass diese Worte wirken, gerade die befremdlichen. Forsche selbst nach und mach dich auf eine Entdeckungsreise. Und öffne dich für die unverfälschte Stimme deiner eigenen Seele!</p>



<p>==&gt; nachfolgend sind Kommentare willkommen</p><p>The post <a href="https://animamera.com/erkenne-dich-selbst-gesamtbild/">«Erkenne dich selbst!» – Gesamtbild</a> first appeared on <a href="https://animamera.com">ANIMA MERA</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Bund Gottes mit den Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2020 20:43:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bund]]></category>
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		<category><![CDATA[Willensfreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Botschaft, dass sich der ewige Gott direkt mit dem sterblichen Menschen verbindet, gehört zum Kern der evangelischen, insbesondere der reformierten Tradition. Auch die Rede vom Alten und Neuen Bund, vom ersten und zweiten Testament, zeigt, dass der Bundesgedanke für das Verständnis der Bibel zentral ist. Ich plädiere nun für ein radikal neues Verständnis, das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Botschaft, dass sich der ewige Gott direkt mit dem sterblichen Menschen verbindet, gehört zum Kern der evangelischen, insbesondere der reformierten Tradition. Auch die Rede vom Alten und Neuen Bund, vom ersten und zweiten Testament, zeigt, dass der Bundesgedanke für das Verständnis der Bibel zentral ist. Ich plädiere nun für ein radikal neues Verständnis, das ich in der Rückbesinnung auf den Ursprung der biblischen Überlieferung <a href="https://animamera.com/die-ewige-bestimmung-des-schopfers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0000ff;">bereits angedeutet</span></a> habe: <span style="color: #ff0000;">Der Ewige Bund ist der Immerwährende Auftrag, die Ewige Bestimmung des Höchsten Schöpfers für seine Geschöpfe, der im Prinzip des freien Willens gründet.</span></p>
<h3>Altorientalisches und reformiertes Vorverständnis</h3>
<p>Bevor ich zum Eigentlichen komme, scheint es mir wichtig, die beiden massgeblichen Filter für das Jahrhunderte alte Vorverständnis des Bundesgedankens kurz anzuschneiden.</p>
<p>Im <strong>alten Orient</strong> war es üblich, dass sich zwei Parteien &#8211; zwei Sippen, Völker oder Länder &#8211; auf einen <em>gemeinsamen Verhaltenskodex</em> geeinigt haben und diesen in einem Bund besiegelten. Dazu wurde oft ein Stück Leder ungleichmässig in zwei Teile geschnitten und auf beide Parteien verteilt, sodass sie sich zweifelsfrei als Bundespartner ausweisen konnten. Daher rührt die aus dem Hebräischen <em>katab berit</em> wörtlich übersetzte Formulierung «einen Bund schneiden» im Sinne von schliessen. Die blutigere Variante war dergestalt, dass die Bundespartner ein lebeindiges Tier zerteilten und zwischen den beiden Hälften hindurchgingen mit de Schwur: So soll es dem ergehen, der sich nicht an die Abmachungen hält.</p>
<p>Als Bundespartner kamen sowohl gleichgestellte wie auch über- und untergeordnete Partner in Frage. In unserem Fall diente natürlich nicht der paritätische Bund, sondern der <em>Vasallenbund</em> als Vorlage. Die tonangebende Instanz war entweder ein dominanter Herrscher, ein stärkeres Land oder aber eine Gottheit. Diese diktierte die Bedingungen wie auch die Sanktionen, wenn es zum Bundesbruch kommt.</p>
<p>Die <strong>Reformatoren</strong> im 16. Jahrhundert betonten, dass der Bund Gottes mit den Menschen im <em>Opfertod Jesu Christi</em> endgültig und für alle Zeiten besiegelt wurde und im <em>persönlichen Glauben</em> des einzelnen als Glied der Gemeinde seine Erfüllung findet. Darum heisst er auch der <span style="color: #ff0000;">Neue Bund.</span> Der Heidelberger Katechismus (1563), ein Unterricht im reformierten Bekenntnis, beginnt mit folgender Frage, die auf diesem Hintergrund treffend beantwortet wird:</p>
<p><strong><em>Was ist dein einiger Trost im Leben und im Sterben?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p><em>Dass ich mit Leib und Seele,<br />
beides, im Leben und im Sterben,<br />
nicht mein, sondern meines getreuen<br />
Heilands Jesu Christi eigen bin,</em></p>
<p><em>der mit seinem teuren Blut<br />
für alle meine Sünden vollkömmlich bezahlt…</em></p>
<p>Auf die Kurzformel gebracht: Ich glaube, dass Jesus für meine Sünden gestorben ist. <em>Zwingli</em> hat diesem Bekenntnis die <span style="color: #ff0000;">Taufe als Bundeszeichen</span> gegenübergestellt. Angefangen bei Zwingli, <em>Bullinger</em> und <em>Calvin</em>, über <em>J. Coccejus</em> bis hin zum Alttestamentler <em>W. Eichrodt</em> hat sich in der reformierten Traditionslinie eine differenzierte Bundes- bzw. Föderaltheologie herausgebildet, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte.</p>
<p>Nur schon die Tatsache, dass es diesbezüglich unter den protestantischen Denominationen schon lange <span style="color: #ff0000;">keinen Konsens</span> mehr gibt, heisst für mich, dass wir <em>ad fontes</em>, zu den Quellen gehen und nochmals von vorne beginnen müssen. Zudem weist der Begriff &#171;Bund&#187; m. E. in die falsche Richtung, weil er den Eindruck erweckt, als ob ein paar erlesene Menschen einen exklusiven Deal mit dem Höchsten abschliessen konnten. Dies suggeriert dann ein <span style="color: #ff0000;">fatales Erwählungsbewusstsein</span>, frei nach Bob Dylan&#8217;s Song <em>&#171;With God on our side&#187;</em>.</p>
<h3><strong>Die Hebräer und das erste Gesetz</strong></h3>
<p>Für das <em>Verständnis der Bibel</em>, insbesondere des Alten Testamentes, sind zwei Dinge wichtig.</p>
<p>1) <strong>Wissenschaftlichen Untersuchungen</strong> haben eindeutig gezeigt, dass der wichtigste Teil, die <span style="color: #ff0000;"><em>Torah</em></span> (5 Bücher Mose), <em><span style="color: #000000;">aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt, redigiert und korrigiert </span></em>worden ist. Federführend war dabei die levitische Priesterklasse &#8211; allen voran der biblisch bekannte <em>Esra</em> &#8211; die wesentliches zu ihren Gunsten manipuliert hat. Die wichtigste und folgenreichste Verfälschung liegt wohl in der Übernahme der Opferpraxis aus der heidnischen Umwelt.</p>
<p>Im Umkehrschluss heisst das, dass die <span style="color: #ff0000;">Bibel</span>, so wie sie uns heute vorliegt, <span style="color: #ff0000;">unmöglich wortwörtlich vom Höchsten Schöpfer inspiriert </span>sein kann. Wir brauchen vielmehr ein kritisches Instrumentarium, das uns den Weg durch den textlichen Dschungel zeigt.</p>
<p>2) Die <strong>mündliche Tradition der Hebräer</strong>, wie sie <em>Shmuel Asher</em> in der karaitischen Linie verkörpert, liefert hier die fehlenden Einsichten. Die meisten, die sich auf den Stammvater <em>Jakob</em> berufen, wissen um <span style="color: #ff0000;">zwei verschiedene Gesetze</span> oder besser Anweisungen &#8211; hebräisch: <span style="color: #ff0000;">Torah</span>. Das erste und ursprüngliche Gesetz hat der Ewige Gott dem Mose am Berg <em>Horeb</em> neu bestätigt. Das zweite, am Berg <em>Sinai</em> publizierte Gesetz, das wir gemeinhin als <em>die 10 Gebote</em> kennen, hat Mose erst in Kraft gesetzt, nachdem sein Volk das erste mit Füssen getreten hat. Soweit die Geschichte in Kürze.</p>
<p>Die <strong>Propheten</strong> haben immer wieder auf das erste Gesetz als Inhalt des Bundes hingewiesen, entweder den Abfall beklagend oder vorausschauend auf die Erneuerung des Bundes.</p>
<blockquote><p>Hosea 8,1: <em>«Sie haben meinen <strong>Bund</strong> gebrochen und sind abgefallen von meiner <strong>Weisung</strong>.»</em></p>
<p>Jeremia 31,33: <em>«Dies ist der <strong>Bund</strong>, den ich mit dem Haus Israel schliessen werde nach jenen Tagen, Spruch des HERRN: Meine <strong>Weisung</strong> habe ich in ihre Mitte gegeben, und <strong>in ihr Herz werde ich sie ihnen schreiben</strong>. Und ich werde ihnen Gott sein, und sie, sie werden mir Volk sein.»</em></p></blockquote>
<p>Alles in allem geht es um die Torah, die eine ewige Weisung, wie sie der Höchste von Beginn der Schöpfung an in Kraft gesetzt und immer wieder aufs Neue durch seine Boten erneuert hat. <span style="color: #ff0000;">Die Schöpfungsordnung ruht auf dem Prinzip des freien Willens</span>, das infolgedessen allen beseelten Wesen, Tieren wie Menschen, <span style="color: #ff0000;">vegetarische Nahrung</span> zuweist. Kein beseeltes Wesen darf  auf Kosten eines anderen beseelten Wesens leben.</p>
<blockquote><p>Gen 1,29: <em>«Und der Oberste Schöpfer sagte: «Seht, ich habe euch jede Pflanze gegeben, die Samen sät, die auf der ganzen Erde ist, und jeden Baum, der die Frucht eines Baumes ist, der Samen sät; dies wird euch Nahrung sein, 30 und f<strong>ür jedes Tier</strong> der Erde und für <strong>alle Vögel</strong> der Himmel und für j<strong>edes Kriechtier</strong> auf der Erde, <strong>das eine lebendige Seele hat: Jede grüne Pflanze dient als Nahrung.</strong> Und so war es auch.» </em>(Übersetzung S. Asher)</p></blockquote>
<p>Für <em>Adam</em> und <em>Eva</em>, das idealtypische Menschenpaar, galt diese Bestimmung ebenso, gegen die sie im sogenannten Sündenfall verstossen haben (Hosea 6,7). Allumfassend erneuert und bestätigt wurde das erste universale Gesetz durch <em>Henoch</em> und seinen Urenkel <em>Noah</em>. Zu ihm spricht der Ewige:</p>
<blockquote><p>Gen 6,18: &#171;<em>Mit dir aber will ich <strong>meinen </strong></em><strong><em>Bund</em></strong><em><strong> aufrichten</strong>. So geh in die Arche, du und mit dir deine Söhne, deine Frau und die Frauen deiner Söhne.&#187;</em></p></blockquote>
<p>Immer wieder hat der Höchste Schöpfer seine Boten geschickt, wenn seine ewige Bestimmung ganz zu verschwinden drohte: nach <em>Abraham</em> war es <em>Mose</em>, danach viele Propheten, v.a. <em>Jeremia</em> und <em>Jesaja</em>, und schliesslich <em>Jesus</em> selbst, der das erste Gesetz mit unvergleichlicher Weisheit, Kraft und Klarheit wiederbelebt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>==&gt;</strong></span> wer sich weiter vertiefen will, lese:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://amzn.to/347jCrD" target="_blank" rel="noopener noreferrer">S<span style="color: #0000ff;">chmuel Asher, The Land of MEAT &amp; Honey, 2012</span></a></p>
<h3><strong>Merkmale und Titel des ersten Gesetzes</strong></h3>
<p>Die vorangegangenen Überlegungen werfen die dreifache Frage auf, die m. E. kaum gestellt wird: <strong>Welcher Gott verbindet sich nun unter welchen Bedingungen mit welchen Menschen?</strong> Wenn es nämlich hinsichtlich des Ursprungs und Geltungsbereichs zwei unterschiedliche Gesetze gibt, dann gibt es auch <em>zwei unterschiedliche Gesetzgeber</em>. Das zweite Gesetz vom Sinai weist nämlich viele historische Parallelen zum babylonischen Kodex Hammurabi und zu Gesetzessammlungen der Hyksos-Dynastie Ägyptens auf, weshalb es nicht ewigen Ursprungs sein kann. Gott ist nicht gleich Gott im heutigen Bibeltext. Mehr dazu im kommenden Blog, der vom Namen Gottes handelt.</p>
<p><em>Abraham</em>, der im Haus Noahs lebte und dessen Vermächtnis kannte, bekam als erster in dieser Deutlichkeit die umfassende Zusage Gottes, dass er durch ihn die ursprüngliche Ordnung für die ganze Welt wiederherstellen will.</p>
<blockquote><p>Gen 17,7: <em>«Ich richte meinen Bund auf zwischen mir und dir und deinen Nachkommen, von Generation zu Generation, als einen <strong>ewigen Bund</strong>, dass ich dir und deinen Nachkommen Gott sei.»</em></p></blockquote>
<p>Zusammenfassend ergeben sich folgende <strong>Merkmale</strong> dieses ewigen Bundes, der die zentrale Weisung des Obersten Schöpfers verkörpert.</p>
<ol>
<li>Beteiligte Parteien: Ewiger Gott und Menschen</li>
<li>Gegenstand: freier Wille, d.h. Ehrfurcht vor allen beseelten Wesen</li>
<li>Gültigkeitsdauer: ewig</li>
</ol>
<p>Aus dem Zusammenhang habe ich nun versucht, den ewigen Bund, hebräisch: <span style="color: #ff0000;"><em>berit olam</em></span>, neu zu <strong>titulieren</strong>, damit er in seinem Gehalt zugänglicher wird. Das Wortfeld für <em>berit</em> umfasst folgende Bedeutungen: Einwilligung und Einverständnis, (Selbst-) Verpflichtung und Zusage, Festsetzung, Bestimmung und Auftrag, Vereinbarung und Abmachung, Verständigung und Einvernehmen.</p>
<p>Im Anschluss an S. Asher und unter Berücksichtigung aller Facetten des ersten Gesetzes habe ich mich für zwei Titel entschieden: <span style="color: #ff0000;">Immerwährender Auftrag</span> und <span style="color: #ff0000;">Ewige Bestimmung</span>. Letzteren verwende ich wegen seiner griffigeren Form in den Überschriften.</p>
<h3><strong>Bestätigung durch Jesus im Doppelgebot der Liebe</strong></h3>
<p>Stützen wir uns auf die Kernbotschaft von Jesus, dann wird schnell deutlich, dass er der Torah des Ewigen, seinem universalen Gesetz, wieder umfassend Geltung verschaffen wollte.</p>
<blockquote><p>Mt 5,17: <em>«Meint nicht, ich sei gekommen, das <strong>Gesetz</strong> oder die <strong>Propheten</strong> aufzulösen. Nicht um aufzulösen, bin ich gekommen, sondern <strong>um zu erfüllen</strong>.»</em></p></blockquote>
<p>Diese Aussage macht nur dann richtig Sinn, wenn man von den zwei Gesetzen weiss. Jesus ging es darum, dass das erste Gesetz, das universale Prinzip der Schöpfung, wieder vollumfänglich in Kraft tritt. Was dies konkret bedeutet, hat er im Streitgespräch mit einem Gesetzeslehrer der Pharisäer folgendermassen auf den Punkt gebracht:</p>
<blockquote><p>Mt 22,37-39: <em>«Du sollst den Herrn, deinen <strong>Gott, lieben</strong> mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.</em><em> <span data-vid="585670">38</span> Dies ist das höchste und erste Gebot. <span data-vid="585671">39</span> Das zweite aber ist ihm gleich: Du sollst <strong>deinen Nächsten lieben wie dich selbst.</strong> <span data-vid="585672">40</span> An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.»</em></p></blockquote>
<p>Gott lieben bedeutet aber auch, <span style="color: #ff0000;">dass ich seinen Charakter als Schöpfer und Lebensspender wiederspiegle</span>, indem ich den freien Lebenswillen von jedem beseelten Wesen gemäss dem ersten Schöpfungsbericht respektiere. So gesehen, widerspricht es elementar der Ewigen Bestimmung, wenn ich ohne Not ein Lebewesen töte, sei es als Opfer oder zum Verzehr. Davon mehr in einem neuen Blog.</p><p>The post <a href="https://animamera.com/der-bund-gottes-mit-den-menschen/">Der Bund Gottes mit den Menschen</a> first appeared on <a href="https://animamera.com">ANIMA MERA</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Ewige Bestimmung des Schöpfers</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 22:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer mit offenen Augen durch die Welt geht und im lauten Getöse unserer Zeit dennoch Ruhe findet, um auf die leise Stimme seiner Seele zu hören, wird früher oder später erkennen, dass Wesentliches aus den Fugen geraten ist. Wer in sich noch einen Funken unverfälschten Lebens trägt, spürt intuitiv, dass eine radikale, bis zu den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit offenen Augen durch die Welt geht und im lauten Getöse unserer Zeit dennoch Ruhe findet, um auf die leise Stimme seiner Seele zu hören, wird früher oder später erkennen, dass Wesentliches aus den Fugen geraten ist. Wer in sich noch einen Funken unverfälschten Lebens trägt, spürt intuitiv, dass eine radikale, bis zu den Wurzeln reichende Umkehr Not tut. Der <span style="color: #ff0000;">Ruf zur Umkehr</span>, hebräisch die <em>teshuva</em>, war denn auch immer wieder die Kernbotschaft der Propheten im Alten Testament wie auch von Jesus selbst.</p>
<h3>Zurück zur Quelle des Lebens</h3>
<p>Die zunächst unerklärbare Unruhe, die sich in der Sehnsucht nach einem ursprünglichen und echten Leben äussert, steht in direktem Zusammenhang zur Distanz, mit der unsere Welt vom Ursprung, dem Ewigen Schöpfer, entfernt ist. Der erste Schritt zur Umkehr beginnt mit der Frage nach der Quelle, der uranfänglichen Bestimmung, die der Ewige Selbst seiner Schöpfung mitgegeben hat, und die heute mehrheitlich mit Füssen getreten wird. Dies führt folgerichtig zurück zu den Anfängen unserer christlichen Glaubensgeschichte, zu den ersten Zeugnissen in der Bibel, weil dort am ehesten noch die reine, unverfälschte Botschaft zu finden ist.</p>
<p>Ein unschätzbar wertvoller Spurensucher auf diesem Weg ist <strong>Dr. Shmuel Asher</strong>, der aus einer langen Rabbiner-Dynastie stammt. Sie geht zurück ins Mittelalter bis auf <em>Aaron Ben Asher</em>, der die Punktation des Masoretischen Textes, der heute massgeblichen Hebräischen Bibel, verantwortete. Weil Dr. Asher durch die hebräische Kultur und Sprache in der Wolle gefärbt ist, kann er den Urtext mit seltener Klarheit aufschlüsseln und in seinem Kontext übersetzen. Auf seiner Website <span style="color: #0000ff;"><strong><a style="color: #0000ff;" href="https://www.ahlcglobal.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ancient Hebrew Learning Center</a></strong></span> finden sich weiterführende Infos.</p>
<p>Ich beginne mit einem Schlüsseltext im ersten Buch Mose,&nbsp; Genesis 9,1-6. Die Quelle ist Asher&#8217;s englische Übersetzung des hebräischen Urtextes, die ich ins Deutsche übersetzt und an wichtigen Stellen selbst im Hebräischen verifiziert habe (wie <span style="color: #0000ff;">die m. E. </span><a href="https://animamera.com/richtige-uebersetzung-von-1-mose-9/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0000ff;">Richtige Übersetzung von 1. Mose 9</span></a> im Detail zustande kommt, habe ich im gleichnamigen Blog ausgeführt):</p>
<blockquote><p><em>Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde. </em><em>2</em><em>&nbsp;</em><em>Alle Tiere der Erde und alle Vögel des Himmels, alles, was auf dem Erdboden kriecht, und alle Fische des Meeres haben ihre ganze Aufmerksamkeit auf euch gerichtet und schätzen euch sehr; sie sind euch zugeordnet. </em><em>3</em><em>&nbsp;</em><strong><em>Alles, was sich regt und lebt, ernähre sich vegetarisch. Wie auch Gras und Kräuter, pflanzliche Nahrungsmittel insgesamt,&nbsp; für euch alle bestimmt sind. </em></strong><em>4</em><em>&nbsp;</em><em>Nur das Fleisch, in dessen Blut die Seele wohnt, dürft ihr nicht essen. </em><em>5</em><em>&nbsp;</em><em>Gewiss, euer vergossenes Blut will ich einfordern, euer Blut, in dem eure Seele wohnt. Von allen Lebewesen will ich es einfordern, für all die geschlachteten Tiere und für die Seelen von all den getöteten Menschen will ich es einfordern. </em><em>6</em><em>&nbsp;</em><em>Gewiss, nach diesem Vorbild hat der Ewige den Menschen nicht gemacht.</em></p></blockquote>
<h3>Das Gesetz des freien Willens</h3>
<p>Den freien Lebenswillen eines jeden beseelten Geschöpfes respektieren, d.h. keinem Geschöpf das Leben nehmen, um sich selbst Leben zu geben: Das ist die <span style="color: #ff0000;"><strong>Ewige</strong> <strong>Bestimmung</strong></span>, die der Schöpfer nach der Sintflut neu bekräftigt und Noah als Vermächtnis mitgegeben hat. Für die grosse Mehrheit sind dies ungewohnte und überraschend klare Worte. Und Bibelkundige erkennen schnell, dass der von S. Asher übersetzte Abschnitt, v.a. Vers 3, im Widerspruch zu den geläufigen Übersetzungen steht.</p>
<p>Anfangs war auch ich perplex und konnte mir nicht vorstellen, dass so viele Übersetzungen &#8211; ja, eigentlich die meisten &#8211; falsch liegen könnten. Aber eine leise Stimme sagte mir, dass da etwas dran ist. So entschloss ich mich, ihr Raum zu geben und die reflexartige Abwehr einstweilen zurückzustellen, entsprechend der <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://animamera.com/persoenlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hörenden Grundhaltung</a></span>, die ich in meiner Disseration herausgearbeitet habe. Ein Jahr lang habe ich mich intensiv damit beschäftigt und dabei erkannt, dass ich auf dieser Linie weiter lernen, leben und lehren möchte.</p>
<p>Welche Überlegungen dazu geführt haben, werde ich in den kommenden Beiträgen erläutern, ebenso die sich daraus ergebenden weitreichenden Konsequenzen. Vorerst nur soviel: Was ich hier im Anschluss an Asher&#8217;s <span style="color: #ff0000;"><em>Everlasting Agreement</em> </span>die <strong>Ewige Bestimmung</strong> nenne, ist eine andere, m.E. treffendere Wiedergabe des hebräischen Wortes <em>berit</em>, welches gewöhnlich mit &#171;<strong>Bund</strong>&#187; (Englisch &#171;covenant&#187;) übersetzt wird. So heisst es etwas weiter unten in unserem Text (Vers 9) nach der Zürcher Übersetzung:</p>
<blockquote><p><em>9 Ich aber, <strong>ich richte meinen Bund auf mit euch</strong> und mit euren Nachkommen 10 und <strong>mit allen Lebewesen</strong>, die bei euch sind, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren bei euch, mit allem, was aus der Arche gekommen ist, mit allen Tieren der Erde.</em></p></blockquote>
<p>Der Bund Gottes mit den Menschen, im Sinne eines <span style="color: #ff0000;">Immerwährenden Auftrags,</span> oder eben einer Ewigen Bestimmung, <a href="https://animamera.com/der-bund-gottes-mit-den-menschen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0000ff;">wird uns noch ausführlich beschäftigen</span></a>. Ich lade dich ein: Komm mit auf diese Reise, auch oder gerade wenn du voller Widerstände bist und dies als abwegig erachtest. Der andere könnte ja Recht haben&#8230;</p>
<blockquote><p>Jes 55,8: <em>Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, Spruch des HERRN.</em></p>
<p>Mt 4,17:<em> Von da an begann Jesus zu verkündigen und sprach: <strong>Kehrt um!</strong> Denn nahe gekommen ist das Himmelreich.</em></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">==&gt;</span></strong> wer sich weiter vertiefen will, lese:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://amzn.to/347jCrD" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #0000ff;">Schmuel Asher, The Land of MEAT &amp; Honey, 2012</span></a></p><p>The post <a href="https://animamera.com/die-ewige-bestimmung-des-schopfers/">Die Ewige Bestimmung des Schöpfers</a> first appeared on <a href="https://animamera.com">ANIMA MERA</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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